Grossprojekte brauchen Zwischentöne

Die 8851,8 km lange Chinesische Mauer wurde in über 2000 Jahren Bauzeit erstellt, die Jungfraubahnen brauchten immerhin auch noch 16 Jahre Bauzeit. Der Vergleich mit diesen historischen Meisterstücken der Architektur mit dem geplanten Meisterstück Alpenbad Adelboden kann durchaus angewendet werden, geht man von der grossen Bedeutung des Gesamtprojektes Alpenbad Adelboden aus.
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Nachdem in den letzten Jahren intensiv in die Sicherstellung der Planungsmöglichkeiten investiert wurde, konnte die Baueingabe mit der rechtsgültigen Baubewilligung schon fast in Rekordzeit zur Kenntnis genommen werden. Mit den kuwaitischen Partnern versprachen sich die Projektverantwortlichen dann auch die internationale Professionalität zu Nutzen machen zu können. Im Dezember 2009 sprach sich der kuwaitische Investor dann auch sehr zuversichtlich in den Medien für eine Realisierung des Bauprojektes in Adelboden aus. Aber die weltweite Wirtschaftskrise hat auch vor den kuwaitischen Wüstensöhnen nicht Halt gemacht. Was man weltweit in den letzten Monaten schon fast täglich zur Kenntnis genommen hatte, nämlich die wirtschaftlichen Zusammenbrüche ganzer Systeme, der Niedergang weltbekannter Grossfirmen und die unpopulären Skandale der Finanzinstitute hat nun auch das Projekt in Adelboden erfasst. Die neue Ausgangslage, dass mit dem Rückzug der kuwaitischen Partner nun das ganze Projekt in Schweizer Händen liegt, müssen und können wir eigentlich nur als Glücksfall betrachten. Die Gesamtprojektentwicklerin, die SwissSpaGroup (SSG), hat mit ihren grossen Vorinvestitionen in Millionenhöhe nun mit der Übernahme der Pearl of Switzerland Development AG (POSD) mit Sitz in Adelboden bewiesen, dass sie 100 %ig an die Realisation des Projektes glauben.
Und für die Projektmitverantwortlichen in Adelboden ist es eine neue Chance, in der von Beginn weg ausgelegten Grundausrichtung in der Positionierung der Alpinen Wellness nun einen 100%igen Swissness Partner eingebunden zu wissen. Mit der Einbindung der Adelbodner Interessen in die neuen POSD Strukturen würde sich zum heutigen Zeitpunkt ebenfalls eine Stärkung von innen heraus ergeben, welche sich nur positiv auf den Projektverlauf auswirken könnte. Es stehen nach wie vor Persönlichkeiten und Organisationen hinter dem weitsichtigen Projekt Alpenbad Adelboden, welche nun ab sofort alle notwenigen Rahmenbedingungen aufgrund der neuen Besitzerverhältnisse justieren und die begonnenen Arbeiten gemeinsam vorantreiben.
Gemäss Baurechtsvertrag stehen dem Bauherrn nach erteilter Baufreigabe drei Jahre Zeit zur Verfügung. Somit dürfen wir festhalten, dass wir nach wie vor auf Kurs sind, aber trotzdem alle Kräfte für eine gelungene Umsetzung einbringen müssen.

